Rezension:Robert Klaßen: Adobe Photoshop CC: Der professionelle Einstieg, 3. Auflage.

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Die Gelegenheit das Buch als Rezensionsexemplar zu bekommen, habe ich gerne genutzt. Photoshop gehört neben Lightroom on ON1 Photo 10 zu den Bildbearbeitungsprogrammen, die ich als ambitionierter Hobbyfotograf benutze. Das meiste mache ich allerdings in Lightroom. In Photoshop bin ich keineswegs perfekt, habe aber schon einige Bücher dazu gelesen und etwas dazu gelernt.

Ich nutze die Software meist, wenn die normale Bildentwicklung von Lightroom nicht mehr ausreicht. Das betrifft Retuschen am Bild, Hintergründe entfernen und ändern  und besonders die Entwicklung von Bildstilen.

Nun also wollte ich sehen, wie mir dieses Buch dabei helfen kann.

Der erste Eindruck nach dem Durchblättern: Das ist gut gegliedert und gut bebildert. Satz und Layout stimmen, die Sprache des Autors ist leicht verständlich und es liest sich so, als ob er neben einem steht und locker erzählt, wie das alles geht.

Zum Buch gibt es von der Webseite des Verlags Beispielmaterial zum Herunterladen, das man auch am besten für die einzelnen Übungen im Buch benutzt. Das sind fast 70 an der Zahl. Warum man Übungen immer als „Workshops“ bezeichnen muss, werde ich wohl nie verstehen. Ich habe einige davon durchgespielt mit dem Beispielmaterial und alles hat Schritt für Schritt gut funktioniert. Im Text könnten die Übungen etwas stärker hervorgehoben sein, das ist schade, man findet sie nicht so leicht, obwohl es am Anfang des Buches ein Verzeichnis aller Übungen gibt.

Gewundert habe ich mich, warum Robert Klaßen sofort mit der Übung „Einen Beauty Effekt“ erzeugen“ anfängt. Das ist etwas, das ich eigentlich weiter hinten im Buch erwartet hätte. Aber als ich die Übung erfolgreich beendet hatte, glaube ich gemerkt zu haben warum: Das erste Erfolgserlebnis und es war nicht wirklich schwierig! Dann macht es Spaß weiter zu lesen und zu lernen.

Über die Erklärung zur Arbeitsumgebung und den Einsatz von Adobe Bridge zum Auswählen und Anzeigen des Fotobestandes kommt er schnell zum Freistellen. Auch hier gehen die praktischen Übungen leicht von der Hand und sind gut verständlich erklärt.

So geht das weiter im Buch und es stellt sich schnell ein Erfolgserlebnis nach dem anderen ein beim Arbeiten mit Ebenen, Bei Belichtungs   und Farbkorrektur, bei der Retusche und der Reparaturen im Bild.

Etwas spät im Buch kommt er zu der Bearbeitung von RAW-Fotos und daran merkt man, dass das Buch stärker auf Fotografen zielt, die weniger mit RAW Bildern arbeiten. (Ich mache das ausschließlich). Gut ist, dass in diesem Kapitel   neben den kleinen Nachteilen – auf die wesentlichen Vorteile von RAW-Fotos hingewiesen wird und wer eine Kamera hat, die das kann, wird deutlich darauf hingewiesen zumindest jpg und RAW zu speichern. Das gefällt mir!

Übrigens geht es in diesem Buch nicht nur um die Bildbearbeitung für Fotografen, sondern es werden auch noch die Fähigkeiten von Photoshop erklärt und in Übungen gezeigt, mit Texten und Textüberlagerungen in Bilder umzugehen.

Wer alles beherrscht, was in dem Buch erklärt wird, kommt in seiner Bildbearbeitung ein großes Stück weiter.

Wer noch mehr Üben will, kann sich auch noch einige ausgewählte Videos zu Photoshop herunterladen. In ihnen erklärt Meike Jarsetz wie sie mit Photoshop arbeitet. Diese Videos stammen von der CD „Photoshop für Fotografen“ aus dem Rheinwerk Verlag und ergänzen Robert Klaßens Erklärungen hervorragend. Wer dann noch tiefer einsteigen will, sollte sich „Photoshop für Fotografen“ zulegen.

Am Ende des Buches gibt es sogar noch etwas Fachkunde: Pixel und Vektoren werden erklärt, Auflösung, Interpolation, Bildformate. Das Wissen darüber hat noch keinem geschadet.

Fazit:

Ein hervorragender Einstieg in Photoshop und seine Möglichkeiten für Fotografen, die bisher wenig damit gearbeitet haben und sich erstmals mit einer professionellen Bildbearbeitung beschäftigen wollen. Gut erklärt und einfach nach zu vollziehen. Fünf Sterne ohne Einschränkungen.

Zur Verlagsseite

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