Die 10 Mythen der Drittel-Regel

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Tavis Leaf Glover hat 2016 zu den Mythen der Drittel-Regel ein gutes, provozierendes Video gemacht. In Absprache mit ihm habe ich den Text dazu ins Deutsche übersetzt und auch das Video in Deutsch synchronisiert gesprochen, damit es auch Menschen verstehen, die nicht so gut Englisch können. Außerdem ist es selbst für geübte Englischsprecher schwer zu verstehen.

Mit seiner Genehmigung zeige ich hier den Text des Videos zum Lesen. Links zum Video und mehr Informationen gibt es am Ende des Beitrags.

Die 10 Mythen der Drittel-Regel

Mein Name ist Tavis Leaf Glover. Ich bin ein Künstler wie Du, der versucht, Kunst zu schaffen, auf die ich stolz sein und mit der Welt teilen kann. Obwohl mich am Anfang etwas wirklich behindert hat … nämlich die Drittel-Regel.

Ich möchte die Regel der Drittelteilung eines Bildes etwas näher beleuchten. Als wir lernten, wurden uns die Drittelteilung eingetrichtert und wir benutzen sie weiter als unsere Kompositionen reiften.

Vielleicht können wir die Zukunft der Kunst gemeinsam verändern, wenn wir anderen Künstlern helfen, die Herrschaft der Drittel-Regel aufzugeben und sie mit den unschätzbar wertvollen Designtechniken, die in diesem Artikel vorgestellt werden, vertraut machen. Dazu brauche ich Deine Hilfe, weil ich es nicht alleine schaffen kann!

Wie vielen andere Künstlern wurde mir eingetrichtert, die Drittel-Regel sei eine akzeptable Methode, ein Bild zu komponieren. Ich glaube, das hängt von deinem Anspruch an die Kunst ab, die Du produzieren möchtest. Kunst auf der Meister-Ebene, wie Da Vinci, Bouguereau, Degas, Rubens oder nur Kunst wie ein Sonntagsmaler, dessen Ziel es ist, seine Malerei im örtlichen Antiquitätenladen aufzuhängen … nicht in einer prestigeträchtigen Galerie oder im Museum.

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Gemälde von Da Vinci, Bouguereau, Degas und Rubens nutzen die Dynamische Symmetrie.

Ohne Komposition kann Kunst nicht gedeihen.

Und wenn Du die Drittel-Regel verwendest, um Deine Komposition zu leiten, landest Du in einer dunklen Gasse, die darauf wartet, von mittelmäßiger Kunst boshaft befummelt zu werden. Das hört sich vielleicht hart an, aber … naja, so ist es.
Wir müssen Stellung beziehen und diesen Mythos als ein fehlerhaftes und ungeeignetes Werkzeug für die Komposition entlarven. Wir müssen die Integrität in unserer Kunst zurückbekommen. Ich hoffe, dass ich den Mythos, der im Internet um die Drittel-Regel herum aufgebaut wurde, sprengen kann, damit ich Deine Augen für mächtigere Werkzeuge öffne, die seit Jahrhunderten von den großen Meistern der Malerei benutzt werden.

Es ist meine Erfahrung, dass Menschen Regeln nicht mögen und ihnen ganz sicher nicht folgen wollen. Sie sagen immer den gleichen klischeehaften Satz: „Nun, die Regeln sollten gebrochen werden“ oder „Ich denke, es ist gut, die Regeln zu lernen, aber dann weiß man wenigstens, wann man sie bricht.“

Das Wort „Regel“ bedeutet für viele etwas Negatives. Was ich euch hier zeigen will, ist keine Regel, die gebrochen werden muss oder soll. Es ist jedoch ein Kanon des Wissens, den man in seine Kunst aufnehmen kann, wenn man es will. Es ist Deine Wahl, so einfach ist das.

Ignoranz ist Glückseligkeit, sagt man. Aber ich fand es nie glückselig, frustriert zu sein, eine sinnvolle Komposition zu finden, wenn die Drittel-Regel mich leitete. Die Drittel-Regel muss für all die Schäden, die sie der Kunstwelt zugefügt hat, einen langsamen und schmerzhaften Tod sterben. Kommen wir also zum ersten Mythos.

Mythos #1: „Es macht es optisch ansprechend“

Um das zu entlarven, müssen wir wissen, was ein Bild optisch ansprechend macht. Und ich versichere Dir, es ist nicht das Anordnen des bildwichtigen Elementes auf einem Fadenkreuz der Drittel-Regel. Um optisch ansprechend zu sein, musst Du Deine Kompositionstechniken so einsetzen, dass sie für den Betrachter klar lesbar sind … ohne sich von störenden Elementen ablenken zu lassen oder Verwirrung durch fehlende Hierarchie zu erzeugen. Wie erreichen wir das?

Nun, wir müssen verstehen, wie unser Verstand visuelle Reize wahrnimmt. Dazu verwenden wir gestaltpsychologische Techniken wie die Figur-Hintergrund-Beziehung, um das Hauptmotiv klar vom Hintergrund zu trennen.

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Ein Foto von Henri Cartier-Bresson mit einem Beispiel für die Figur-Hintergrund-Beziehung.

Oder wir können das Gesetz der guten Fortsetzung verwenden, das es uns durch seine Verwendung ermöglicht, mehrere Objekte mit einer umfassenden Arabeske zu einem Ganzen zu verbinden.

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Ein Gemälde von Degas mit einer Arabeske.

Wir können sogar den Bereich des stärksten Kontrastes nutzen, um den Blick des Betrachters auf das Hauptmotiv zu lenken.

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Ein Foto von David Bellemere mit einem klaren Bereich von höchstem Kontrast.

Mythos #2: „Die Profis verwenden es“

Der nächste Mythos, den wir hören, ist „Die Profis verwenden es“. Annie Leibovitz ist ganz bestimmt ein Profi und eine der Fotografinnen, die uns am meisten inspiriert. Also nehmen wir eines ihrer Fotos und stellen es einfach auf das Gitter der Drittel-Teilung, dann sehen wir, ob sie es benutzt oder nicht.

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Die Drittel-Regel im Foto von Annie Leibovitz und wie der Kaminsims auf einer Horizontalen liegt.

In einem ein Gruppenfoto von ihr, das ich ausführlich im Blog „Kanon des Designs“ behandelt habe, können wir sehen, wie der Kaminsims perfekt an das Gitter des Drittels angepasst ist. Hmmm, ich nehme an, sie hat es benutzt … aber halt, wie hat sie die Personen aufgestellt? Wie hat sie eine so großartige Komposition geschaffen, wenn es nur horizontale und vertikale Linien gibt, die uns führen? Was tue ich als nächstes? Da sind einige der Modelle auf der Drittel-Regel, aber wo schaue ich jetzt hin? Wie positioniere ich ihre Arme, Beine, Kleidung und den Blick?

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Hier nutzt sie ein √4-Rechteck in seiner Grundkonstruktion: 2 Diagonalen, 4 umgekehrte Diagonalen, waagerechte und senkrechte Linien durch die Schnittpunkte.

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Ein √4-Rechteck kann auch in vier gleich große √4-Rechtecke aufgeteilt werden.

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Drei √2-Rechteck – entsprechend dem Seitenverhältnis vieler Kamerasensoren – passen in ein √4-Rechteck, das hier wieder mit dem Grundraster überlagert ist.

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So sieht dann das endgültige Gittersystem aus, das Annie Leibovitz für die Komposition genutzt hat.

Annie verwendet die dynamische Symmetrie um die Personen richtig aufzustellen. Das ist im Grunde eine andere Bezeichnung für dieses Gitter.

Um es einfach auszudrücken, ein Rastersystem ist etwas, das wir in unserer Fotografie verwenden können und das uns bei der Komposition des Bildes hilft.

Wir können die Diagonalen, Vertikalen und Horizontalen nutzen um Rhythmus und Einheit im gesamten Bild zu schaffen … ob es ein Gemälde, ein Foto oder eine Skulptur ist … dynamische Symmetrie kann für alle Kunstarten verwendet werden.

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“Laocoon & sein Söhne” ist eine grichischie Skulptur, die mit der Methode der Dynamischen Symmetrie konstruiert wurde.

Wir könnten jetzt dieses System besser und intensiver erklären, aber lasst uns nicht den Fokus verlieren, die Drittel-Regel als das zu entlarven, was sie ist … eine verwässerte Regel, die uns alle dazu brachte, zu denken, dass sie es wert sei, von Dir und der ganzen Welt genutzt zu werden

Mythos # 3: „Es führt das Auge durch das Bild.“

Diese Aussage könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Wenn Du ein Motiv auf einen Punkt legst, ohne Rücksicht auf das Ganze zu nehmen, wird das nicht zu einer Bewegung oder Dynamik in Deiner Komposition führen.

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Ein Foto von Tavis Leaf Glover

Im Gesetz der guten Fortsetzung, einer anderen Technik der Gestaltpsychologie, werden wir mehrere Werkzeuge entdecken, die wir anwenden können, um Bewegung und Einheit zu erzeugen, die das Auge im Bild bewegen. Die visuell ansprechendste Linie dafür ist eine Arabeske.

Das ist eine Kurvenlinie, die Du in Deine Kunst integrieren kannst, um eine wunderschöne, schwungvolle Bewegung im gesamten Bild zu erzeugen. Viele große Meister nutzen sie intensiv bei ihren Werken.

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Eine andere Technik, die verwendet wird, um Bewegung zu erzeugen, wird Koinzidenz oder Übereinstimmung genannt. Sie ist definiert als Kante-zu-Kante-Beziehungen, die mehrere Elemente vereint und eine Bewegung von links nach rechts und von oben nach unten erzeugen kann.

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In diesem Foto können wir die Rand-zu-Rand-Beziehungen sehen, die Annie Leibovitz mit den Armen der Personen erzeugt.

Dabei ist es keine durchgezogene Linie, wie Du vielleicht denkst, wenn Du den Begriff „führende Linien“ dafür hörst. Sie ist unterbrochen, versteckt und ein magischer Trick, den wir benutzen können, um dem Betrachter zu erlauben, gedanklich die Lücken zu schließen.

Mythos # 4: „Es bringt das Motiv aus der Mitte.“

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Erstens, wer hat eigentlich behauptet, dass die Mitte eines Rahmens so schlecht ist? Warum sollten wir das glauben?

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Das Gesetz der Symmetrie, eine Technik der Gestaltpsychologie, bedeutet im Grunde, dass der menschliche Geist immer versucht, ein Gleichgewicht von visuellen Reizen zu finden. Wenn wir also die Drittel-Regel verwenden und das Motiv aus der Mitte positionieren, brauchen wir ein Gegengewicht, das uns hilft, das Bild
in Balance zu halten. Wenn es kein Gegenüber gibt, haben wir gerade ein schreckliches Ungleichgewicht in unserer Komposition geschaffen.

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Es gibt ein vertikales Gleichgewicht, das ich „Atemraum“ nenne und es gibt ein horizontales Gleichgewicht, das ich als „Blickrichtung“ bezeichne. Wir müssen verstehen, wie wir beides kontrollieren können, um eine ausgewogene Komposition zu schaffen.

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Ein Gemälde von Bouguereau mit guter vertikaler Balance und eines von Degas mit gutem horizontalem Gleichgewicht, der Blickrichtung.

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Hier ist ein Foto von mir, welches das Hauptmotiv zentriert hat, aber gut ausgewogen ist, weil die vertikale und horizontale Balance berücksichtigt wurde.

Ich brauchte Jahre, um den Schaden zu beseitigen, den die Drittel-Regel für meine Kompositionen verursachte. Ich legte das Hauptmotiv immer auf die eine oder andere Seite ohne Rücksicht auf das Bild als Ganzes.

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Zwei Fotos von Tavis Leaf Glover mit der Drittel-Teilung bevor er die Techniken der Gestalt-Psychologie gelernt hat.

MYTHOS #5: „Es ist die Basis für eine ausgewogene und interessante Aufnahme“

Ich habe bereits über das Gesetz der Symmetrie gesprochen, welches für die richtige Balance eines Bildes sorgt. Was ich nicht erwähnt habe ist, wie die Drittel-Regel ungewollten negativen Raum hervorbringt. Wenn wir unser Motiv immer wieder in eines der Fadenkreuze setzen, ohne das Ganze zu berücksichtigen, dann haben wir kein Gegengewicht auf der anderen Seite der Komposition und einen negativen Raum, der die Aufmerksamkeit von unserem Motiv ablenkt.

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Ein Foto mit der Drittel-Regel gestaltet, das unnötigen negativen Raum erzeugt.

Ein negativer Raum kann genutzt werden, um ein Gefühl der Isolation oder Einsamkeit zu erzeugen, aber ihn ohne Raffinesse zu verwenden, ist ein Anfängerfehler.

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Ein Foto von Gregory Crewdson mit negativem Raum, der eine Geschichte unterstützt

Mythos # 6: „Es ist ein guter Ausgangspunkt für Anfänger“

Nach meiner Erfahrung führt die Drittel-Regel nur in eine Sackgasse. Ich habe sie zu Beginn für revolutionär gehalten und habe Fotografen, die gerade erst angefangen haben, ihre vermeintlichen Stärken erklärt.

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Später befand ich mich in meiner Lernkurve auf einem Plateau und konnte nicht verstehen, wie man ein Bild besser komponiert, weil die Drittel-Regel mich einschränkte.

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Wenn unerfahrene Künstler mit dem Raster der dynamischen Symmetrie anstatt der Drittel-Regel beginnen, können sie davon profitieren, indem sie die Diagonale nutzen, um Rhythmus zu erzeugen – zum Beispiel eine Person positionieren oder Pinselstriche setzen.

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Die verfügbaren Diagonalen innerhalb des Rechtecks begrenzen die Anzahl der Richtungen, die Du verwenden kannst. Das nennt man Gamut, der eine kraftvollere Komposition erzeugt als Linien wie die Speichen eines Rades.

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Ein Gemälde von Bouguereau. Er erzeugt Rhythmus durch die Linien im Gitter.

MYTHOS # 7: „Künstler der Renaissance oder griechische Künstler schufen die Drittel-Regel“

Die Drittel-Regel wurde zuerst in einem Buch von John Thomas Smith um 1797 dokumentiert. Wenn Du Dir seine Gemälde anschaust, wirst Du sehen, dass er nicht wirklich ein großer Meister war.

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Da Vinci würde sich in seinem Grab herumdrehen, wenn er jemanden sagen hörte, er hätte die Drittel-Regel benutzt. Die Menge an Ausbildung, Studium und Übung, die er in seine Kompositionen gesteckt hat, und jemand wird es auf etwas so Einfaches wie die Drittel-Regel reduzieren? Auf keinen Fall!

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Ein Gemälde von Bouguereau mit unterschiedlichen Gestaltungsmitteln.

Da Vinci und viele andere Meisterkünstler einschließlich der alten Griechen, verwendeten die dynamische Symmetrie, den Goldenen Schnitt und andere Designtechniken wie Arabesken, Gamut, Übereinstimmungen, Strahlungslinien, Figur-Hintergrund-Beziehung, Ellipsen und Umschließungen.

MYTHOS # 8: „Das menschliche Auge bewegt sich natürlich zu den Schnittpunkten“

Ich wünschte mir wirklich, Komposition wäre so einfach: Platziere Dein Motiv in einem Fadenkreuz und peng, Du kontrollierst automatisch die Augen des Betrachters.

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Nicht so schnell! Was ist mit der Tatsache, dass wir auf Bereiche mit hohem Kontrast zuerst schauen? Wenn wir unser Hauptmotiv zu dem Bereich mit dem größten Kontrast machen, werden wir nicht doch zuerst dorthin schauen … egal an welcher Stelle es ist?

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Eine andere Sache, die unseren Blick anzieht, sind kontrastreiche Elemente in der Nähe der Bildkante, die den Betrachter stark vom Hauptmotiv ablenken.

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Ein Gemälde von Whistler ohne „Rand-Flimmern“, wenn es angepasst wurde.

MYTHOS # 9: „Nach der Aufnahme das Foto auf die Drittel-Regel zu beschneiden ist eine großartige Möglichkeit, ein Bild zu retten.“

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Vermeide dein Foto nachträglich zu beschneiden. Mach es bei der Aufnahme schon richtig.

Wenn Du ein schlecht gestaltetes Bild beschneidest, wird nichts gerettet. Das Ganze von hinten aufzurollen funktioniert nicht, wenn der Anfang nicht gut war. Erlerne die Techniken der Kompositions- und Gestaltpsychologie, damit Du weißt, worauf Du achten musst, wenn Du ein Foto machst. Damit lässt Du die Probleme bei der Bildgestaltung gar nicht erst aufkommen. Opfere keine wertvollen Pixel für die Drittel-Regel und fülle das Bild sofort richtig. Deine Kreativität verdient es besser.

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Ein Foto von Tavis Leaf Glover zeigt, dass Beschneiden nicht automatsich für Spannung im Bild sorgt..

Wenn Du für eine gute Abstufung der Kontrastbereiche im Bild sorgst und die Kanten frei von Ablenkungen hältst, kannst Du steuern, wie sich die Augen des Betrachters in der Komposition bewegen.

MYTHOS # 10: „Die Schnittpunkte im Gitter erzeugen Spannung“

Wenn Du Dein Hauptmotiv auf den Schnittpunkt der Linien einer Drittel-Teilung oder des Goldenen Schnitts legst, wird das nicht automatisch zu Spannung im Bild führen. Das haben wir bisher schon gelernt.

Wenn wir uns ein weiteres Element der Gestaltpsychologie ansehen, die das „Gesetz der Nähe“ genannt wird, können wir sehen, wie visuelle Spannung erzeugt werden kann. Wie in diesem Gemälde an der Decke der Sixtinischen Kapelle … Die Figuren sind durch ihre Nähe eindeutig vereint. Wir bemerken auch die visuelle Spannung, die dadurch entsteht, dass sie sich fast berühren, aber nicht ganz. Es ist der Moment vor dem Zusammentreffen.

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Da Vincis Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle.

Oder dieses Foto, wo der Mann fast in Reichweite seiner fallenden Frau ist. Es ist die Nähe, die die Spannung erzeugt.

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Wenn man das Gesetz der Nähe genauer betrachtet, kann Distanz auch negativen Raum schaffen, der auf diesem Foto eine Spannung im Raum erzeugt.

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Mein Fazit

Verbanne die Drittel-Regel. Du kannst so viele andere Tricks und Techniken anwenden, um eine bemerkenswerte Komposition zu schaffen, die mit dem Betrachter klar kommuniziert. Lass sie hinter Dir und nutze das Gitter der dynamischen Symmetrie. Dieses Gitter ist ebenso einfach zu verwenden und wird Dir bei der Entwicklung zum besseren Künstler und Fotografen noch viele weitere Optionen eröffnen.

Wenn Du diese Information nützlich findest, teile sie bitte mit Deinen Freunden. Helfe mit, diese Bestie der Drittel-Regel zu bekämpfen, sie auszurotten und bessere Techniken einzuführen, die eine kraftvolle Komposition ermöglichen. Bildkomposition und Bildgestaltung zu lernen ist der einzige Weg, ein Meister deines Handwerks zu werden.

Wenn Du mehr zum Thema lernen willst, werde Master-Pass-Mitglied oder kaufe Dir das Buch „Canon Of Design“, das künstlerische Komposition erklärt und auf meiner Website verfügbar ist.

Über den Autor:

Tavis Leaf Glover ist Fotograf und Autor in Honolulu, Hawaii. Du kannst mehr von seiner Arbeit auf seiner Webseite und auf Flickr finden. Er lehrt die Anwendung gestaltpsychologischer Prinzipien in Fotografie und Kunst.
http://www.ipoxstudios.com
Deutsche Übersetzung von Volker Gottwald.
http://www.d800fotos.de

Links, Video und mehr Informationen zum Thema

Tavis freut sich, wenn ihr auch seine Webseite https://www.ipoxstudios.com/ besucht und euch dort andere Videos anschaut.

Hier ist der Link zum Video:

Und hier das Original-Video in Englisch

Ergänzend dazu habe ich eine PDF Datei erstellt mit dem gesprochenen Text zum Lesen und den wichtigsten Abbildungen dazu aus dem Video. Die Datei gibt es hier zum Herunterladen.
www.kreartiv.com/dyngrid/Die_10_Mythen_der_Drittel_Regel_Deutsch.pdf

Hier gibt es eine PDF Datei mit Erklärungen zur Dynamischen Symmetrie:
http://www.kreartiv.com/dyngrid/dynamische_symmetrie_vg.pdf

Mehr über Dynamische Symmetrie gibt es auch bei Frank Tegtmeyer in seinem Foto Blog https://frank.tegtmeyer.net oder direkt in der Artikelserie „Bildkomposition“: https://frank.tegtmeyer.net/artikel-serie-zu-bildkomposition/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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