Über mich

Hallo, ich bin Volker Gottwald.

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Die Liebe zur Fotografie wurde mir quasi in die Wiege gelegt. In unserer Familie wurde schon immer viel fotografiert. Und auch schon kurz nach 1945 gab es schon Technik-Verrückte, wie mein Vater, der immer die neuesten Modelle von Kameras haben musste. Die Dunkelkammer im Keller war natürlich auch da, und was hat der Nachwuchs gemacht? Fotografiert und Bilder entwickelt. Dabei bin ich geblieben. Das mit dem Bilder entwickeln habe ich auch noch bis in die 80er Jahre gemacht, aber dann ganz aufgegeben als die Bilder mehr und mehr digital wurden.

Meine erste Spiegelreflex-Kamera war, glaube ich, eine Exakta, später kamen dann verschiedene Canons dazu über die T90 bis zur AE1. Die Digitalkamerazeit hat bei mir 1998 mit einer Fuji angefangen, dann über verschiedene Olympus Modelle zur Nikon Coolpix 4800 und im September 2006 zur D80, dann zur D300s und Ende 2012 zur D800.

Ich hatte lange gezögert und gewartet mit dem Sprung zur digitalen Spiegelreflex-Kamera. Aber als ich die ersten Rezensionen der D80 gelesen habe, wusste ich, das ist „Meine“.

Allerdings gehöre ich – bei aller Liebe zur Technik – zu den Menschen, die glauben, dass eine gute Kamera alleine keine guten Fotos macht. Das gute Auge gehört dazu, das Gefühl für eine gute Komposition und das Gespür für den richtigen Moment. „Man muss Auge, Geist und Herz auf eine Linie bringen“, so hat Henri Cartier-Bresson es ausgedrückt. Ich bewundere seine Fotos. In dem Film „Biografie eine Blickes“ sagt er: „Die Freude ist die Geometrie, wenn auf einem Bild alles am richtigen Ort ist.“ Aus dem gleichen Film stammt dieser Satz von Cartier-Bresson, den ich mir zu Eigen mache: „Fotografieren ist für mich das Erkennen von Rhythmen, Linien und Werten in dem was ich sehe. Das Auge bestimmt den Bildausschnitt und der Fotoapparat hat nichts anderes zu tun, als die Entscheidung des Auges auf Film festzuhalten. Man erfasst ein Foto als Einheit: Auf einen Blick, wie ein Gemälde.“

Neben der Liebe zur Fotografie hatte ich immer eine Ader zur Kunst und besonders zur Grafik. Die Gebrauchsgrafik und Typografie Otl Aichers hatte mich in der Schulzeit so begeistert, dass ich dieses Fach studieren wollte. Voraussetzung war eine Lehre in der Druckindustrie und was lag näher als Reproduktionfotograf zu lernen, einen Beruf, den es heute nicht mehr gibt.

Und dann bin im „Grafischen Gewerbe“ hängen geblieben und habe mich dort zu Aufgaben in Marketing und Projektmanagement hin entwickelt. Der Beruf hat lange Jahre nicht viel Raum für die Fotografie gelassen, außer für die üblichen Urlaubsbilder. Die Liebe zur Kunst, Fotografie und Typografie ist geblieben. Ich nutze die neuen Medien, die neue Technik. Die Dunkelkammer in unserem Haus ist längst zweckentfremdet. Bildbearbeitung geschieht am PC, die „Negative“ liegen auf der Festplatte.

Die Anschaffung der D80 in 2006 und ihre technischen Möglichkeiten ließen mich anschließen an die Zeit vor 30 Jahren, als ich mit den „analogen“ Spiegelreflexkameras intensiv fotografiert habe. Der Schritt zur Vollformat-Digitalkamera D800 Ende 2012 hat dann endlich die „Anmutung“ der analogen Fotografie zurück gebracht, die Qualität und Entwicklungsmöglichkeiten waren ja schon vorher übertroffen.

Neue Objektive – die Sammlung wird ständig erweitert – und der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten im Nikon-Club haben zu besseren Fotos geführt. 2015 hatte ich mir eine zweite Kamera – die D7100 – zugelegt, um auf Reisen nicht zu oft das Objektiv wechseln zu müssen. Neu dazu gekommen ist im Sommer 2016 die D500, die ich meist mit dem Teleobjektiv nutze und auch für Makroaufnahmen. Für diesen Einsatz lohnt die Anschaffung der Kamera.

Mal sehen, wo die Reise noch hingeht.

Foto-Tipps gibt es auf dieser Seite. Mein Bilder gibt es bei www.d800fotos.de

Ein Gedanke zu „Über mich

  1. „Man muss Auge, Geist und Herz auf eine Linie bringen“ Das finde ich sehr gut formuliert, es drückt genau aus, woher die Freude beim Fotografieren kommt. Danke für die Anregung !

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