Ich habe eine Idee – Wie kann ich sie realisieren?

Mein nächstes Fotoprojekt

i habe ein idee

Vielen Menschen geht es ähnlich: Sie haben eine tolle Idee und trauen sich entweder nicht daran, sie zu realisieren oder sie wissen nicht, wie man das alles eigentlich anpacken soll. Hier kann eine strukturierte Vorgehensweise helfen, die Idee in einem Projekt umzusetzen, zu starten, zu organisieren und leicht und einfach zum Ziel zu kommen.

Ein Projekt ist etwas, das man so noch nicht gemacht hat. Es hat einen Anfang und ein Ende. Es braucht ein Ziel, ein „Endprodukt“, das man herstellt. Im Beispiel eines Fotoprojekts könnte es eine Serie von ganz besonderen Fotos sein. Man braucht meist ein Team in dem das besondere für dieses Projekt nötige Wissen vorhanden ist und das hilft, das alles zu realisieren. Und man braucht einen Geld- und Zeitrahmen. Das Management eines Projekts steht auf drei Säulen: Das eigene Expertenwissen, das methodische Wissen, z.B. das Beherrschen von Werkzeugen und eine hohe soziale Kompetenz zur Führung eines Teams, zur Konfliktlösung, zur Kommunikation und zur Teamarbeit.

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Hilfe, das Zoom läuft weg – Schnelle Abhilfe

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Eine befreundete Künstlerin hatte mich gebeten ihre Werke für ein Werksverzeichnis und ihre Internetseite zu fotografieren. Als gelernter Reproduktionsfotograf sollte das keine besondere Herausforderung sein. Mein Stativ von Manfrotto erlaubt es, die Kamera in eine horizontale Position zu bringen und damit Objekte, die am Boden liegen, direkt von oben zu fotografieren. Für die Beleuchtung hatte ich noch einfache Bauscheinwerfer, die in der Vergangenheit bei ähnlichen Anlässen gute Ergebnisse gebracht hatten. Also ans Werk und mal einen Testaufbau machen, damit bei dem geplanten Termin alles funktioniert.

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Create eBooks from Latex tex files – E-Book aus Latex tex Dateien erstellen

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Dieser Artikel hat nicht direkt etwas mit Fotografie zu tun, aber indirekt. Als Fotograf möchte man ja seine Bilder auch veröffentlichen und das kann man heute ja auch als Buch oder E-Book ganz preiswert. Bücher habe ich bisher mit dem Text-System Latex erstellt. Dabei nutze ich die Software TexLive und den Editor WinEdt.

Ich habe in den letzten Wochen experimentiert und getestet, wie man am besten aus einer tex Datei ein ebook machen kann. Zuerst hatte ich Softcover probiert, das aber nur für einfache Sachen geeignet war. Abbildungen schlecht und Bibliografie funktioniert gar nicht.

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Dias Digitalisieren – Teil 2

Brandenburger Tor 1978

Brandenburger Tor 1978 – das Dia von MEDIAFIX digitalisiert

In einem früheren Artikel habe ich beschrieben wie man mit einer selbstgebauten Reproduktionsstrecke seine Dias schnell und preiswert digitalisieren kann. Alle meine Dias habe ich so behandelt und war mit den Ergebnissen durchaus zufrieden. Jetzt kam ein Freund, der ebenfalls sehr viele Dias besitzt, die noch in den Magazinen seit Jahren unbeachtet und unbetrachtet schlummern. Seine Dias sollte digitalisiert werden. Und er wollte es nicht selbst machen.

Auf der Suche nach einer bezahlbaren Lösung sind wir auf die Firma MEDIAFIX in Köln gestoßen. Das Fazit vorweg: Das können die! Wer sich die Zeit nicht nehmen will und kann für den Selbstbau der Reproduktionsstrecke und das Digitalisieren mit einer Dienstleistung erwerben will, ist hier bestens bedient.

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Drei Erfolgsfaktoren für gute Fotos

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Wenn es darum geht richtig gute Fotos zu machen, meinen immer noch viele Menschen, da brauche man einfach nur eine gute Kamera und dann geht das schon. Vergessen wird dabei oft, dass nicht die Kamera die Fotos macht, sondern der Mensch, der durch den Sucher schaut. Natürlich hilft eine gute Kamera, dass die Bilder technisch in Ordnung sind. Schärfe und Belichtung sollten schon stimmen. Bildrauschen kann man nicht immer gebrauchen. Und ein gutes Objektiv sorgt für die gleichmäßige Ausleuchtung bis in die Ecken und wenig Verzerrungen.

Richtig gut werden Fotos aber erst, wenn man drei Dinge beachtet:

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Fotos verbessern mit Lightroom

Das Endergbnis

Das Endergbnis

Viele Fotografen, auch mit hochwertigen Digitalkameras, scheuen sich davor ihre Fotos als Rohdaten zu speichern. Bei meiner Nikon ist es das NEF Format. Der Grund ist Unwissen darüber, wie man mit den Daten umgeht oder die Furcht vor zu großen Dateien.

Ich habe im ersten Jahr, als ich meine D80 hatte (später dann über die D300s zur D800 umgestiegen) nur jpg Dateien gespeichert und die NEF Daten ignoriert. Dann habe ich lange Zeit beide Formate gespeichert, aber mit den NEF Dateien nicht viel angestellt. Mit der D800 dann, habe ich mir angwöhnt, nur noch NEF Dateien auf die Speicherkarte zu schreiben und alle Fotos in Lightroom zu bearbeiten, um dort dann die jpg Dateien für den benötigten Zweck (Internet oder Druck) zu speichern.

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Dias digitalisieren

Kamera und Projektor fertig montiert

Kamera und Projektor fertig montiert

Jeder, der wohl schon mehr als 20 Jahre fotografiert, hat sicher noch die Sammlung mit Kleinbilddias irgendwo in einem Regal stehen. Der Diaprojektor steht seit Jahren ungenutzt im Schrank. So ging es mir.

Schon lange hatte ich mit dem Gedanken gespielt meine zahlreichen Dias zu digitalisieren. Im vergangenen Jahr hatte ich mir dazu den Diascanner Reflecta DigitDia 6000 für einem Monat geliehen von der Firma Max Dowrtiel. Das hat alles prima funktioniert. Die Qualität war gut. Der Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass das Scannen sehr lange dauert, pro Magazin mit 50 Bildern etwa dreieinhalb Stunden, je nachdem, welche Bildverarbeitung man zusätzlich zum Scannen auswählt. Und es funktioniert mit der mitgelieferten Software nur sicher, wenn man dazu einen extra Rechner verwendet, der in dieser Zeit nichts anderes macht. Transportprobleme, wie von anderen Nutzern berichtet, hatte ich mit dem Gerät nicht. Der Scanner lief problemlos auch in der Nachtschicht.

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